Costa Rica kiten

Hier ein kurzer Reisebericht zu euren nächsten Winterspot

Nach der Einreise in Costa Rica, Deutsche Bundesbürger benötigen nur einen noch
6 Monate gültigen Reisepass für den Aufenthalt von 90Tagen,das warst.
Unsere erste Etappe führt uns in Richtung Bahia Salinas .
Die Fahrt dauert ca. 5 Stunden vom Flughafen Santamaria und führt uns durch das Land innere.
Unterwegs hatten wir Zeit einen Imbiss zu uns nehmen. Viel Unternehmungsgeist hatten die meisten von nach dem langen Flug sowieso nicht.
Kurz vor unserem Ziel auf der Anhöhe von La Cruz nahmen wir einen Blick auf die Bahia Salinas, der Wind kam aus Nord/Ost mit ca. 22kn!
Die Müdigkeit war bei uns alle im wahrsten Sinne des Wortes wie weggeblasen
Aber wir mussten noch einchecken und der sunset ist bereits um ca.18:00.
Bald hatte jeder sein kite equipment für den morgigen Einsatz klar.
Nach einer erfrischender Dusche und einigen kalten Biere war der erste Tag vorbei.

Schon um 7:00 waren die ersten auf der Matte, die Sonne brannte bereits ein wenig.
Aber am wichtigsten war für uns natürlich der Wind, der uns durch seine Stärke und der Vorfreude auf dem kommenden Tag wie kleine Jungs rumalbern ließ, ca.20-25 kn schätzen wir
Nach einem schnellen Frühstück waren wir mit dem Bus und unsere kite Ausrüstung zum spot unterwegs, vom Hotel kann man hinlaufen < 1km.
Der Wind kam side shore mit 22 bis 25 kn genau richtig für diesen spot.
Eine kurze Einweisung zum spot und schon drängten die ersten raus.
Der größte benutzte kite in diesen 2 Monaten Aufenthalt war ein 10er! sonst 7er oder 8er
In Strand nähe sind zwei Felsen besonders bei Flut zu beachten.
Die show einlagen bitte etwas weiter draußen veranstalten, man sieht nicht immer das Strandgut!
Ansonsten ist dieser Spot der Hammer und auch für Anfänger bei schwächeren Wind geeignet.

Diese Bahia ist so groß das selbst bei 20 bis 30 kiter in Strand nähe keine Platzangst herrscht, Draußen sowieso nicht.
Ein beliebter Trip ist rüber zur Balanos Insel zu kiten, unterwegs tauchen die riesen Meeresschildkröten vor einem auf oder weg. Einige Abenteuer lustige übernachten auf der Insel, diese steht unter Naturschutz, also bitte keinen Blödsinn veranstalten.
Hin und wieder zieht es einen der großen Buckelwale in die Bahia, was für jeden ein super Erlebnis ist, haltet mindesten 200 Meter Abstand.
Der Tagesablauf sieht etwa so aus.
Frühstücken bis 9:00 und mitfahren zum spot sonst hinlaufen.
Wir kiten bis ca. 16:30 wer will auch länger.
Der Wind bläst von Januar bis April aus Nord/Ost sideshore mit ca. 20 bis 30 kn manchmal auch darüber.
Windguru gibt keine korrekten Winddatenzu den spots
In der unmittelbare Nähe vom spot ist ein Restaurant der von einem Österreicher geführt wird.
Anständiges und gutes Essen wird dort im freien angeboten


Für diejenige Partylöwen unter euch muss ich eingestehen das es außer dem abendlichen zusammensitzen es nur eine Kneipe in La Cruz (16km)gibt wo es sich lohnt mal hin zugehen.
Oder nach Liberia 55 km oder Tamarindo 80km.Bei genügende Teilnehmer fahren wir auch dorthin.
Nach einigen Tagen kiten bis zum Anschlag wollten einige von uns einen der Nationalparks kennenlernen, ich habe,, rincon de la vieja,, vorgeschlagen . Er liegt ca. 50 km von Bahia Salinas entfernt und ist durch seine Thermalquellen ideal zum entspannen oder in einem der zahlreichen Flüsse einen Bad zunehmen oder wandern.
Auch einige Touren zum Lake Arenal haben wir unternommen um mal hier zum kiten.
Mir persönlich ist dieser spot etwas zu deftig vom Wind her. Hier kann der Wind schon mal locker über 30-35 kn erreichen und der See bildet eine 1 ½ Meter hohe Welle. Aber es waren einige dabei die erst richtig aufgelebt sind
Der Einstieg ist etwas rutschig…
Die Jungs um dem Stationsleiter und Besitzer Pete sich alle gut drauf und hilfsbereit.
Dieser spot liegt eindeutig in der Hand der Windsurfer und es kommt auch hier kein Stress auf wegen Platzmangel.
Bei guter Sicht(selten) kann man vielleicht den Vulkan Arenal sehen
In der näheren Umgebung finden sich die eine oder andere kneipe/restaurant und Zimmer/Apartments/Hotel..

Bahia Salinas oder Lake Arenal sind zwei spots mit hoher Windausbeute die keine Wünsche offen lässt.
Mein persönlicher Favorit ist aber Bahia Salinas.
Ab Januar sind wir wieder unterwegs mit www.diegoontour.de

Fotos Lake Arenal 
https://plus.google.com/photos/117822562482105847784/albums/6142074202032117713?authkey=CKbx_bCh-oaQhAE

Fotos Bahia Salinas 
https://plus.google.com/photos/117822562482105847784/albums/6142073773877406497?authkey=CN22o63D_sPNKQ

Corcovado sightseeing

Tour  Corcovado

Wir sind unterwegs zu der Ecolodge von Eduard,
einem ehemaligen Goldschürfer/Jäger, heute Farmer und Guide der wie kein anderer  Fauna + Flora dieser Gegend kennt.

Auf der Fahrt dorthin konnten wir die Schönheit der Küstenlandschaft genießen und uns ein Bad im Pazifik gönnen.

Eduardos Ecolodge besteht aus einem einfaches Mehrbetten  Schlafsaal, Duschen und Toiletten sehr sauber gehalten. Seit neuestem bietet er auch kleine, einfache Bungalow an. Da Essen ist reichhaltig und gut.

Natürlich darf man hier in der Pampa kein 4-5 Sterne Hotel erwarten!Eduardo und Familie  ist sehr bemüht den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten.

Nach beziehen unsere Schlafsäle, ging die im Voraus gebuchte Tour mit Eduard los.Alle waren mit Gummistiefel  unterwegs, Präventivmaßnahme  gegen  Stiche aller Art.

Giftfrösche sollte unsere Beute sein, unterwegs wurden wir von Eduard auf so manches Tier aufmerksam gemacht die wir alle allein nicht bemerkt hätten. Mit der Zeit aber gewöhnten sich unsere Augen an dem grünen Dickicht und bald konnten wir unseren eigenen Entdeckungen machen. Die ganze Zeit begleitet von dem Gezwitscher der bunten Vögel und das Geschnatter und Gebrüll der Affen, sowie die eigenartigen Geräusche im Laub, ließ uns alle verstummen.

Der Dschungel lebt und ist laut im positiven Sinne.

Auf dieser Tour erbeuteten wir 4 verschiedene Giftfrösche, konnten in den Wildwasserbäche ein Bad nehmen und hatten die Möglichkeit mit der Handpfanne Gold zu schürfen, erfolgt ?nun ich muss weiter arbeiten. Eduardo war immer aufmerksam und erklärte vieles ohne uns zu langweilen.

Nach ca. 4 Stunden Marsch durch  hügeliges Gelände und Hitze nahmen wir den Rückweg zur Lodge. Diese Tour war  ein guter Einstieg  für unsere Corcovadotour am nächsten Tag.

Nach einer erfrischender Dusche und einer guten Mahlzeit, saßen wir unter dem Sternenhimmel und genossen die Nacht mit ihren vielen Stimmen aus dem Urwald.

Wir empfehlen für die Tour Corcovado:
Bequemen Tagesrucksack,1x Bettbezug(als Schlafsack)  1x Bettlacken als Unterlage

1x Leichte Wanderschuhe 1x Outdoorsandalen oder ähnliches 1x Moskitonetz
2x Langehosen  3x Langarmhemden 3x T-shirt-Handtuch  1 Badesachen  2x Paar Strümpfe2x Unterwäsche  1x Taschenmesser 1x Taschenlampe 1x Mückenschutz(in Costa Rica kaufen) 1 Fotokamera+akkus 1x Fernglass 1 x Müsliriegel oder ungesalzene Erdnüsse.

Die Liste ist nur eine Empfehlung und vergisst nicht, Ihr müsst euren Tagesrucksack  selber tragen. Unser anderes Reisegepäck lassen wir in sichere Obhut bei Eduardo zurück.

Für die erste Etappe Los Patos-Sirena hatte jeder  ca. 3-4 Liter Flüssigkeit mit, und die wurden auch getrunken! Die leeren Flaschen füllen wir in Sirena für den Rückweg wieder auf, wir lassen keinen Müll im Park zurück!!!

 Der im Jahre 1975 gegründeten Corcovado Nationalpark bietet eine riesige biologische Vielfalt und zieht schon seit Langem die Aufmerksamkeit der Tropenökologen auf sich.

Aufgrund der Abgelegenheit der Region blieb der Regenwald bis in die sechziger Jahre, als Holzfäller hierher kamen, unberührt. Einige Jahre später brach jedoch ein Goldrausch in diesem Gebiet aus, der mehrere Hundert Goldsucher in den Park ziehen ließ. Ihre Aktivitäten führten dazu, dass die Flüsse zu verschlammen begannen und die Tiere gestört und der Wald geschädigt wurde. Dazu kam eine immer größere Anzahl von Jägern, welche die Tiere nur so aus Spaß an der Jagd erlegten.

Die vielen Stimmen von Tierschützern aus aller Welt bewogen Präsident Oduber 1975 dazu, den Nationalpark zu errichten. Er bekam dafür 1977 vom Animal Welfare Institut den Albert Schweitzer Preis.

Der Park gehört zum biologischen Korridor Osa. Dieser Korridor ist von entscheidender Bedeutung für die Erhaltung der biologischen Vielfalt und soll, unter anderem durch Freikauf von Land, die beiden Nationalparks Corcovado und Piedras Blancas verbinden. So kann eines der vielfältigsten Ökosysteme der Erde erhalten werden.

Der Corcovado ist eine Welt für sich, eine freundliche "Grüne Hölle", wahrhaftig ein Schutzgebiet der Superlative. In den dreizehn verschiedenen Ökosystemen des Corcovados lebt unter anderem die größte Population von roten Aras in Costa Rica. Unter den Hunderten verschiedener Baumarten sind Riesenexemplare von bis zu 80 Meter Höhe und mit drei Metern dicken Stämmen zu finden (Ceiba Pentandra o. Baumwollbaum). Das Kronendach des Regenwaldes ist hier höher als anderswo in Costa Rica, bedingt durch die beträchtliche Niederschlagsmenge und die niedrige Höhenlage des Parks.

Unter den etwa 140 Säugetierarten sind auch Jaguar, Tapir, Puma, Ozelot und Ameisenbär vertreten; alle in Costa Rica bekannten Affenarten hangeln sich durch sein Dickicht; um die 400 Vogelarten leben hier (fast die Hälfte aller in Costa Rica bekannten Vogelarten). Mehr als 100 Amphibien-und Reptilien Arten, darunter Pfeilgiftfrösche, sowie weit über 6000 Insektenarten wurden registriert. Doch die genaue Zahl der Insekten kennt niemand genau, da immer noch neue Arten entdeckt werden.
Die landschaftliche Schönheit des Corcovados ist ebenfalls einmalig. Undurchdringlicher immergrüner Regenwald, eine menschenleere Pazifikküste, Mangroven sowie ein Süßwassersumpfgebiet im Inneren, umgeben vom Yollilal (einem aus Yollillo-Palmen bestehenden Waldstreifen) charakterisieren den Corcovado.

Das Kronjuwel der National-Parks von Costa Rica und artenreichster Regenwald nördlich des Amazonasbeckens mit einer unglaublich reichen Tier-und Pflanzenwelt. Ausgangspunkt um den Corcovado zu entdecken ist Puerto Jimenéz oder La Palma auf der Halbinsel Osa im Süden des Landes. Hier befindet sich auch die Parkadministration um die obligatorische Reservation vorzunehmen.

Die Wanderung im Corcovado setzt eine gute Kondition voraus! Das Wandern auf kilometerlangen Pfaden durch dichten Urwald, am Strand entlang und das durchqueren der Bäche und Flüsse ist strapaziös. Dies in einem feuchtheißen, tropischen Klima.
Aber eins haben die Wanderer welche abgekämpft, verdreckt und total verschwitzt an den Ranger-Stationen eintreffen gemeinsam; die Augen strahlen.

Bei Planung der Wanderungen müssen Flut und Ebbe berücksichtigt werden. Bei Flut sind weite Strecken am Strand und Flussdurquerungen unsicher. An den Parkstationen gibt es Tabellen zu Flut und Ebbe und die Ranger geben gerne Auskunft.
Einige der Gefahren, die lauern:

*Flüsse müssen durchquert werden, was meistens nur bei Ebbe möglich ist. Bei Hochwasser warten Haie und Krokodile. Aber auch dann ist Vorsicht geboten, Krokodile sind Meister der Tarnung und manchmal nur schwer zu erkennen.

*Peccaries (Wildschweine) erscheinen meist in großen Gruppen und greifen an, wenn sie sich bedroht fühlen. Dann hilft nur die Flucht auf einen Baum.

*Schlangen fliehen meistens, beißen aber blitzschnell zu, falls sie sich angegriffen fühlen.

*Myriaden von Insekten und auch wilde Bienen, die kompromisslos attackieren, wenn man sie stört.

Im Park gibt es mehrere Ranger-Stationen. Die Stationen San Pedrillo, La Leona und Los Patos bieten nur eine Camping-Möglichkeit. Die Station Sirena bietet einfache Übernachtungsmöglichkeit und drei Mahlzeiten täglich. Sirena ist gut besucht und eine Reservation ist obligatorisch. Wie bei den andern Stationen kann aber auch gecampt werden. Alles ist zweckmäßig und sauber.
Mindestens 4 Tage sollten für diese Tour eingeplant werden. Zwei Tage Wanderung von und nach der Station Sirena. Zwei Tag zum Erforschen der faszinierenden Tier-und Pflanzenwelt um die Station.

Fahrt zum Parkeingang:

In der Hauptsaison gibt es pro Tag zwei öffentliche Verbindungen(Colectivo) von Puerto Jiménez nach Carate. Wir nehmen das Colectivo vo La Palma nach los Patos. Die Fahrtzeit dauert etwa 45 Minuten.

Für individuelle Touren durch den Corcovado sind ein leichtes Zelt und eigene Lebensmittel von Vorteil, da bei allen Rangerstationen gecampt werden kann, aber nur die Station Sirena Schlafräume und Mahlzeiten bietet.

Für die Strecke Los Patos-Sirena wird ein Guide empfohlen, sehr wichtig und wir nehmen einen!

Parkzugang ab Drake Bay
Für Corcovado-Besucher von Drake Bay aus ist San Pedrillo der naheste Parkeingang, aber immer noch ein stundenlanger Marsch entfernt.

Wobei es in Drake genügend Anbieter gibt, welche eine Fahrt mit dem Boot nach San Pedrillo oder Sirena offerieren. Da die Flussmündungen beliebter Tummelplatz von Krokodilen und auch Haien sind, sollte man Flüsse nur bei Ebbe durchqueren. Auf der Wanderung von Sirena nach San Pedrillo müssen solche Flüsse mehrmals durchquert werden. Deshalb empfiehlt sich für diese Strecke ein professioneller Guide der weiß wie man dies tut, ohne gefressen zu werden.

Update März 2012: Der Weg San Pedrillo-Sirena ist häufig gesperrt. Vor einer Wanderung die Parkadministration in Puerto Jiménez anfragen.

Weitere Info zur Drake Bay:

Sirena
Inmitten des Dschungels befindet sich die Parkstation Sirena mit einer überdeckten Plattform für Zelte und großzügig gerodeter Fläche mit Rasen, um unter freiem Himmel zu campen. Der perfekte Ort um ein paar Tage den Regenwald zu erforschen. Einfache Zimmer, Waschräume, Cafeteria und Parkbüro. Die Ranger sind sehr freundlich und hilfsbereit.

Administrative office of Corcovado National Park on Osa Peninsula(ACOSA):
E-Mail: pncorcovado(at)gmail.com
Tel: (00506) 2735-5036

 In dem Park sind keine Nachttouren erlaubt. Aber in der morgen Dämmerung und kurz vor oder nach Sonnenuntergang sieht man die Nachtaktiven Tiere auch in der näheren Umgebung der Station.

Wie bei allen Naturtouren  kommt es auch vor das sich die Tiere nicht zeigen wollen,hier ist Geduld angesagt.Dafür wird man belohnt und sieht Ameisenbär, Gürteltier, Nasenbär, Krokodile, Haie, Schmetterlinge, Pacaries, Tapire, Affen, Schlangen, Vögel, Insekten und und…

Wir nutzen die Tage  und beginnen in sehr früh mit Wanderungen im Park. Während der hohen Tagestemperaturen können wir am Strand  oder Flüsse baden(Achtung Bullhaie+ Krokodile) aber keine Angst wir finden schon etwas SicheresEs sollte für jeden selbstverständlich sein die Wanderpfade nicht zu verlassen undnicht in jedem Busch rein zugreifen, wir befinden uns hier im Dschungel!!!

Die Fahrt mit dem Bus von Carate nach Puerto Jimenez war die reinste Tortur. Diese sogenannten Colectivos sind reine LKWs mit einer Ladefläche an der links und rechts in Längsrichtung einfache Holzbänke angebracht sind. Kein Polster, kein Sicherheitsgurt, unterwegs wird zu und abgeladen, Holz, Obst, Gemüse, Tote und lebende Tiere.

Dazu kommt das der oder die Fahrer wohl Ihren persönlichen  Rekord brechen wollen, und unsere Knochen auch, denn die Straßen sind nur einfache Natur belassene Straßen mit entsprechen Sprungrampen. Die Tortur dauert je nach Speed 21/2 bis 31/2 Stunden.Trotz aller Strapazen hierher zu kommen, lohnt sich jeder Schweißtropfen, blauer Fleck und Dollar.

Kommt mit uns und erlebe dieser einmalige Abenteuer.

Entfernungen:
Start der 4 Tages Tour um 6:00 mit Fahrt zum Eingang
Los-Patos –Sirena ca.18 Km.
Ende der Tour- Verlassen der Sirena Station um 3:00 in der Frühe.
Sirena- Carate ca.20 km. Um den Bus nach Puerto Jimenez um 9:00 zu erreichen! Der nächste fährt um 16:00
Wobei die letzten 3,5 km unter sengender Sonne  am Strand zulaufen sind und man schier nicht voran kommt im Sand.

Resümee der Tour:
Die Reservierung muss ca. 30 Tage vor Eintritt in dem Park beantragt und bezahlt werden, leider kann man das Geld aus dem Ausland noch nicht direkt überweisen. So benötigt man jemanden in Costa Rica der es erledigt, zum Beispiel www.diegoontour.de
Es kommt nur eine bestimmte Anzahl an Besucher in dem Park hinein, was der Natur zugutekommt.

 Seit 2014 ist der Einlass in den NP Corcovado nur noch mit Guide erlaubt.

https://plus.google.com/photos/117822562482105847784/albums/6165455632272505457

Costa Rica sightseeing

Heredia
Nach einem stressfreien Nachtflug mit Condor Airline und einem Zwischenstopp
in der Dominikanischen Republik erreichten wir um ca. 6:30 Uhr Ortszeit den Flughafen
Santamaria  San Jose in Costa Rica. Nach einer gründlichen Passkontrolle konnten wir dann relativ
zügig unser Gepäck in Empfang nehmen. Erwähnenswert wäre hierbei, dass deutsche Staatsbürger kein Visum für die Einreise benötigen, der Reisepass sollte aber noch
mindestens 6 Monate Gültigkeit besitzen. Der Geldtausch in die Landeswährung
Colones (1 US$ = 503 Colones) kann überall erfolgen bzw. mit EC-Karte die
Geldautomaten in Anspruch nehmen, es ist aber überall möglich in US-Dollar zu bezahlen.

Nach Empfang unserer Gäste am Flughafen ging es zu unserem Hotel in Heredia "Cibeles Resort", welches unweit des Flughafens liegt. Die Stadt an sich ist ziemlich lebhaft und wo man hinsieht nur Autos. Das Nachtleben von Heredia spielt sich nicht weit von der Plaza ab. Ein kleiner Geheimtyp: Im "Casona del Cerdo" gibt es eine hervorragende Küche, es ist fast schon Pflicht diesem Restaurant einen Besuch abzustatten. Heredia liegt sehr zentral und ist perfekt um von dort aus Tagestouren in die nähere Umgebung zu unternehmen. Die Vulkane Poas und Irazu, die La Paz Wasserfälle, der Orchideengarten Lancaster, Sarchi (Kunsthandwerk), Wandertouren in Biri (ca. 2000m üNN), um nur ein paar Beispiele zu nennen, wunderbare Orte die man gesehen haben sollte.

Carara Nationalpark
Nachdem alle Reiseteilnehmer eingetroffen waren konnten wir unsere Tour beginnen. Um 6:00 Uhr in der Früh ging es zunächst in Richtung Carara Nationalpark wo wir uns mit Gabriel, dem Naturguide, zu einer 4-5 Std. Tour verabredet hatten. Gabriel ist hier in der Region von Carara geboren und aufgewachsen und kennt alle Moskitos beim Namen, somit war er geradezu prädestiniert für diesen Job :-))) Dank seines geschulten Auges konnten wir viele Tierarten beobachten, darunter war auch ein Ara-Pärchen am Brutbaum in ca. 30 m Entfernung, ein wirklich tolles Erlebnis! Er führte uns an den Tarcolesfluss und lockte mit Wassermelonen die bis zu 5 Meter langen Krokodile ans Ufer, die wir dann aus sicherer Entfernung (2-3 m ;-) fotografieren konnten. Es war schon einmalig und beeindruckend, diese riesigen furchteinflößenden Kreaturen aus so kurzer Distanz bewundern und fotografieren zu können. An dieser Stelle vielen Dank Gabriel.

Jaco
Nach unserer Nationalparktour fuhren wir weiter in Richtung Jaco. Jaco ist ein immer beliebter werdendes Städtchen, welches mit vielen Restaurants, Kneipen und Discos zum Essen gehen, Trinken und zum ausgelassenen Feiern einlädt. Die Übernachtungskosten fangen bei 20 US$ an, nach oben hin gibt es bekanntermaßen ja nie eine Grenze :-) Das hat man hauptsächlich auf die Amerikaner abgestimmt.  Dies ist aber hauptsächlich nur im Zentrum so, außerhalb davon kann man zu wirklich humanen Preisen Essen und Übernachten. Im Hotel Tangeri bezogen wir dann unser Quartier, es ist sehr zentral gelegen, ruhig, sehr sauber und liegt direkt am Strand.
Jaco ist, wie Playa Hermosa und Estillero beide weiter südlich von Jaco, bei den Wellensurfern sehr beliebt. Man kann überall Kurse in Wellenreiten buchen oder Touren mit Quads unternehmen. Das Angebot ist riesig in Jaco.

Manuel Antonio Nationalpark
Am nächsten Morgen ging es nach einem guten Frühstück weiter entlang der Küste nach Manuel Antonio. Manuel Antonio ist südlich von Quepos gelegen und fast schon überfüllt mit Touristen. Auch hier gibt es unzählige Restaurants, Kneipen, Bars und Diskotheken. Überall sprießen Neubauten wie Pilze aus dem Boden, obwohl die Grundstückspreise ins Unermessliche gestiegen sind, gegönnt sei es dem, der es hat :-(. Wer aber günstig Übernachten und Essen möchte sollte dies besser in Quebos tun. Unser Besuch im Nationalpark war trotz der vielen Besucher sehr schön. Die wunderschönen Strandbuchten laden zum Baden oder zum Verweilen ein. Die Affen, Faultiere, Tukane und andere Tiere sind leicht zu sehen und zu beobachten. Wir empfehlen diesen Park zur ersten Öffnungsstunde zu betreten. Montag ist der Park geschlossen.

Dominical
Am Nachmittag waren wir wieder unterwegs in Richtung Süden nach Dominical zum Naturreservat Hazienda Baru wo wir auch übernachteten. Der Besitzer Jack Ewing hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch Aufklärung und Ansiedlung die natürliche Artenvielfalt zu schützen und weiterhin zu erhalten. Zu sehen sind unter anderem Faultiere, Tukane, Schmetterlinge, Brüllaffen, etc., ein großer Naturwanderpfad und die Unterkunft mit Restaurant. Das Frühstück und das Abendessen wird als Buffet angeboten und mit vielen frischen Früchten ein Gaumenschmaus. Vom Restaurant aus sind viele Vögel zu beobachten, mit etwas Glück sieht man auch ein Faultier im Geäst. Während der Schildkröteneiablage am Dominicalstrand werden diese Eier, soweit wie möglich zum eigenen Schutz eingesammelt. Die Eier kommen in abgesperrte Gehege und werden dort auf natürlichem Weg ausgebrütet. Wer zu diesem Zeitpunkt auf der Hazienda weilt, kann Geburtshilfe leisten und die frisch ausgeschlüpften Schildkröten während der Nachtdämmerung ins Wasser aussetzen. Es gibt hier einen anstrengenden Rundweg, der anscheinend nur ansteigt! Vom Mirrador hat man dafür einen wunderbaren Ausblick zum Meer hin. Während der Buckelwalsaison, die im Januar bis März währt, kann man vom Mirrador diese Wale oder auch Delfine beobachten, Fernglas mitnehmen! Auch hier sind zusätzliche Touren optional buchbar. Der Strand lädt zum Baden und am Abend zu romantischen Spaziergängen im Sonnenuntergang ein. Die Hauptaktivität hier ist Surfen, Surfen und nochmals Surfen. durch den Fluss Barú, der direkt am Strand ins Meer fließt gibt es immer neue Sandbänke die viele, häufig fortgeschrittenere Surfer anziehen. Auf der Straße von San Isidro del General nach Dominical, etwa 20 Minuten oberhalb Dominicals liegen die Nauyaca-Wasserfälle, die man entweder zu Fuß oder auf dem Pferderücken erreichen kann. Der Weg zu den Wasserfällen zweigt gegenüber des Hotels Paraiso Tropical von der Hauptstraße ab.

Cerro de la muerte/Karibik/Tortuguero
Über San Isidro de General führte unser Weg entlang des Passes "Cero de la muerte" (Pass des Todes) in ca. 3400m üNN der Cordillera de Talamanca entlang.. Der atemberaubende Ausblick über die Nebelwälder ist einmalig! Mit Regen und Nebel muss hier immer gerechnet werden. Nahe San Geraldo de Dota ist in den Nebelwäldern der berühmte Quetzal anzutreffen. Über die fast nicht enden wollenden Serpentinen führt unser Weg in Richtung Karibik/Moin Puerto Moin liegt an Costa Ricas karibischer Atlantikküste im Osten von San José. Puerto Moin ist Heimat eines großen Hafengebiets. Hier legen Frachtschiffe an, um unter anderem die berühmten Chiquita Bananen zu verladen. Der Ort ist aber Ausgangspunkt zu einem wunderschönen Nationalpark - dem Tortuguero Nationalpark.
Von hier aus ging es mit dem Boot nach Tortuguero, eine Fahrtzeit von ca.4 std. Während der Bootsfahrt sieht man allerlei Tiere, Kaimane, Affen, Schildkröten, schlangen, Vögel etc. …
Der Tortugero Nationalpark wird auch „Amazonas von Costa Rica“ genannt, denn ein ganzes System von Wasserwegen und Kanälen durchzieht das gesamte Gebiet. Hier wächst daher viel tropischer Regenwald und die Tier- und Pflanzenwelt ist dementsprechend üppig.

Zu sehen bekommt man hier unter anderem Schildkröten, Krokodile und Affen sowie exotische Vögel. Die Landschaft ist beeindruckend, grüne Hänge und Täler prägen die Region. Es gibt einige Besucherpfade, auf denen man sich sogar auf Hängebrücken oder an Seilen durch den Regenwald bewegen kann oder Boote, die den Park durchqueren. Puerto Moin ist das Tor zu unvergesslichen Abenteuern.
In der Zeit von Juni bis September schwimmen die grünen Meeresschildkröten (etwa 1 Meter lang und bis zu 200 kg schwer) um im Schutz der Dunkelheit die Eier am Strand abzulegen. Am gleichen Strand legen auch die Lederschildkröten, die Größten ihrer Art. Sie erreichen eine Länge von bis zu 2 Metern und können mehr als 700 kg wiegen. Unsere Unterkunft war diesmal bei „Miss June“. Mit Luis, einem ortsansässigen Guide, unternahmen wir sehr früh am Morgen eine Kanu-Tour in den Seitenarmen des Kanals. Eine Nachttour im Dschungel wurde ebenso von uns gebucht, diese war für alle Beteiligten sehr beeindruckend und ein unvergessliches Erlebnis.
Tortuguero ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert.

Lake Arenal
Mit dem Boot ging es wieder raus aus Tortuguero, zum Anlegeplatz, wo wir das Auto bestiegen.
Die Fahrt führte uns entlang von Bananenplantagen und Regenwäldern.
Unser Ziel war Nuevo Arenal am Lake Arenal (dieser Stausee wurde etwa 1979 künstlich künstlich erweitert/angelegt). Der Lake Arenal ist für seinen starken Wind bei Kite- und Windsurfern bekannt. Von unserem Hotel aus konnten wir einen nicht weit entfernten Fluss erreichen, hier beobachteten wir Giftfrösche in freier Natur. Um das Hotelgelände sind viele Vögel anzutreffen, unter anderen auch der Tukan.Der Vulkan Arenal ist zu Zeit nicht aktiv, daher konnten wir auch keine Lava oder Ähnliches sehen. In dieser Gegend ist immer mit Wind, Regen und Nebel zu rechnen. Rund um den Vulkan kann man verschiedene Thermalbäder besuchen und dort relaxen.

Monteverde
In der Früh ging es über Tilaran in Richtung Monteverde. Die Straße dorthin ist noch in einem schlechten Zustand aber dennoch befahrbar. Nach dem Beziehen unserer Zimmer haben wir am Abend noch eine Nachttour unternommen um nachtaktive Tiere zubeobachten.
Am nächsten Morgen fuhren wir zeitig los um als einer der ersten am Reservat  Selvatura  zu sein.

Selvatura“ ist ein privates Naturschutzgebiet im Herzen der Montewerde-Nebelwaldregion. Der Waldbestand ist zum großen Teil nahezu unberührter Bergnebelwald der sich durch dichten Bromelien- und Moosbewuchs der Bäume auszeichnet. Hunderte von Vogelarten sowie zahlreiche Säugetiere sind hier beheimatet.
Ein System von 8 sicheren und stabilen Hängebrücken in bis zu 160 m Höhe ermöglicht dem Besucher einen Blick auf die Baumkronen und Tierwelt dieses Naturparadieses. Die einzelnen Hängebrücken sind durch gut ausgebaute, ebene Wanderwege verbunden. Die Gesamtdistanz der Rundwanderung beträgt 3 km.
Der Besuch des Reservats ist für alle Altersklassen geeignet.
Darüber hinaus bietet Selvatura einen riesigen Schmetterlingsdom, eine Kolibri-Station sowie das Museum „Jewels of the Rainforest“, das einen großen Teil der Insektensammlung des amerikanischen Biologen Richard Whitten beherbergt.
Für Abenteuerlustige wird eine „Canopy Tour“ angeboten:
Gut gesichert gleitet man an Stahlkabeln, die zwischen 14 Baumplattformen gespannt sind durch die Baumkronen. Die Anlage verfügt über ein Restaurant in dem Costaricanische Spezialitäten angeboten werden sowie einen Souvenirshop.


Biologisches Reservat Santa Elena
Höhenlage: ca. 1500 m üNN
Das Reservat Santa Elena liegt 6 km nordwestlich von der gleichnamigen Ortschaft Santa Elena entfernt. Das Schutzgebiet wurde im Jahre 1992 mit Unterstützung des Youth Challenge International (einer kanadischen gemeinnützigen Organisation) sowie der Costaricanischen Regierung und der Gemeinde Sta. Elena gegründet. Die Einnahmen aus Eintrittsgebühren, geführten Touren und des Souvenirshops werden in die Pflege und den Unterhalt des Reservates re-investiert oder kommen der lokalen Schule zugute um Kurse für Umweltschutz, Biologie, Sprachen und Tourismus zu finanzieren.
Das Santa Elena Reservat erstreckt sich über eine Fläche von 310 Hektar Land und bildet, zusammen mit dem „Regenwald der Kinder“, dem Schutzgebiet Arenal und dem Monteverde Reservat eine Schutzzone von mehr als 28000 Hektar. In der Zukunft soll weiteres, an die Schutzgebiete grenzendes Farmland zur Wiederaufforstung erworben werden. Die Bestrebung ist, einen Schutzkorridor vom Kern des Reservates hinab bis zu den niedrigeren Höhenlagen zu bilden, da viele Wildtiere wie z.B. der Quetzal Vogel, Pumas, Jaguare, Ozelote und Rehe große Territorien benötigen um überleben zu können.
Für Besucher ist ein Wegesystem von mehr als 12 km Länge zugänglich. An verschiedenen Orten findet man Aussichtspunkte sowie einen Beobachtungsturm. In der kleinen Cafeteria am Eingang werden Kaffee und kleine Mahlzeiten angeboten, im Rezeptionsbereich befindet sich ein Souvenirshop sowie wechselnde Ausstellungen zum Thema Ökologie, die von Schülern und Studenten vorbereitet werden. Geführte Touren durch das Reservat finden täglich um 7:30 und 11:30 statt und dauern ca. 2 ½ bis 3 Stunden.
Nachtwanderungen beginnen täglich um 19:00 und dauern ca. 1 ½ Stunden.
Die Restaurants und Bars der kleinen Ortschaft sind am Abend gut besucht.


Tenorio
Wir verließen Monterverde in Richtung Liberia im Norden. Kurz hinter Canas bogen wir mit Ziel Vulkan Tenorio nach rechts ab. Vorbei an riesigen Weiden mit unendlichen Viehherden ging es auf der gut ausgebauten Straße nach Osten.
Der Vulkan Tenorio erhebt sich auf über 1900m üNN über den grünen Dschungel des umgebenden Nationalparks hinaus. Auf einer Fläche von über 12`000 ha werden Flora und Fauna geschützt. Die großartige, klimatische Vielfalt im Park entstand durch pazifische- und atlantische Luftströmungen. Das macht den Park interessant für biologische und touristische Aktivitäten.

Zu den großen Attraktionen im Park gehört der Wasserfall des Rio Celeste. Vulkanische Aktivitäten haben seitlich des Rio Celeste einige dampfend heiße Quellen entstehen lassen. Auf einem über 3 km langen Naturlehrpfad (der Pfad ist sehr unwegsam bei Regen) kann man die Naturschätze des Parks beobachten. Im Nationalpark beheimatet sind auch die großen Wildkatzen Puma und Jaguar, welche man jedoch nur äußerst selten zu Gesicht bekommt..

Rincon de la vieja
Wir verließen Tenorio und fuhren auf der Panamericana nach Norden, unser Ziel war der Nationalpark Rincón de la Vieja. Rincón de la Vieja bedeutet übersetzt etwa Schlupfwinkel der alten Frau. Nach den Legenden der Bevölkerung rund um den Rincón de la Vieja hält sich im See eine alte Hexe verborgen. Weil sie den Menschen, unter denen sie einst lebte, mit ihren Raubtierzähnen und ihren feurigen Augen Angst eingejagt hatte, wurde sie von einem Medizinmann verflucht. Daraufhin verschwand sie im Krater des Vulkans.
Um die 260 Vogelarten sind hier heimisch, darunter der grüne Tukan, Kolibri und Glockenvogel. Unter den Säugetieren befinden sich Jaguar, Puma, Affen,Tapir und Faultiere. Die Wanderwege sind alle naturbelassen. Zum Entspannen bieten sich die Thermalquellen an, oder einfach eine Erfrischung in den kristallklaren Flüssen. Unsere Unterkunft war die Rincon de la Vieja lodge, schön gelegen und Ausgang für viele Wanderungen zu Fuß oder zu Pferd. Dies war unser letztes Ziel auf unsere Reise durch Costa Rica.
Wir hoffen es hat Euch gefallen und besucht uns bald wieder!!

Puravida Diego