Viel spass beim durchblättern der Rb

Pura vida Diego

Kolumbien Tour Teil 1

Columbien 2015

Die Einreise nach Kolumbien ist problemlos. Ein noch 6 Monate  gültiger Reisepass reicht für deutsche  Staatsbürger aus um 90 Tage im Land bleiben zu können.
Ich habe abenteuerliche Geschichten gehört/ gelesen das in Kolumbien der Grenzübertritt aus den  Nachbarländer  inoffiziell erfolgte -mach das nicht-die Probleme die entstehen können, sind nicht ohne.

Es fliegen mehre Airlines Kolumbien an, meist ist Bogotá das Hauptziel und man muss für den Weiterflug umsteigen.
Die Flugpreise tendieren etwa zwischen 650 €uro und 1000 €uro je früher die Reservierung desto günstiger. 

Cartagena :
Diese Stadt zu beschreiben ist ziemlich leicht. Das Zentrum besteht aus einer Ansammlung historische schöner bunter und gut erhaltene Häuser mit tollen Innenhöfe und Gassen. Das historische Stadtzentrum wird von einer  starken Befestigung Mauer eingeschlossen. Die Auswahl an Hotels/Restaurants /Bars ist in dieser Stadt beachtlich und für jeden Geldbeutel was zu finden.
Es ist sehr schwer sich nicht in diese Stadt zu verlieben, mit Ihren  Straßen Künstler, Tanzgruppen und Lebensfreude der Kolumbianer. 
Innerhalb der Stadtmauern ist die Sicherheit für Touristen gegeben auch in den späten Abendstunden, überall ist Sicherheitspolizei auf Streife. Tagsüber ist das Verlassen der Stadtmauern auch ungefährlich, nur sollte man sich an gewisse Sicherheitsregeln halten.

 

Spots: La boquilla
Gefahr: Badegäste, Jetskies etc.
Wind: Alle N bis NO

Hier betreiben etwa 4 kite Schulen Ihr Geschäft, 3 davon mit eher altem Kite Material. Eine der 4 hat gutes Kite Material zur Verfügung, leider ist die Station, Toiletten, Dusche, space  zum chillen alles andere als einladend. Alle Betreiber der 4 Kite Schulen sind freundlich und hilfsbereit.

Der Hauptwind kommt aus N bis NO, der Aufbauplatz ist an diesen Strand sehr groß und die vielen Badegästen stören überhaupt nicht. Überall kann an diesen Strand gekitet werden. Einmal gestartet ist der Zugang zum Wasser leicht. Nur sollte hier die Badegäste und Sonnenschutzzelte  als möglicher Hindernisse beachtet werden.
Das Wasser ist warm/ hindernissfrei und ein wenig kabbelig. Kite Schuhe sind nicht notwendig!Dieser Spot eignet sich auch für Anfänger.

Wer Lust hat kann sich in Richtung Boca Grande auf dem Weg machen. Unterwegs gibt es eine letzte sichere Ausstiegsstelle -den Marbellastrand - etwa 500 Meter vor Beginn der Stadtmauer- jeder versucht an der  Wasserfront der Stadtmauer zu starten oder landen ist nicht leicht aber auf jeden Fall gefährlich-danach bleibt nur  noch als Ziel Boca Grande

Spot: Boca grande
Wind: N bis NO
Gefahr: Badegäste, Jetskies etc.

Südwest gelegen, sehr überlaufen durch Badegäste, Strandbuden, Jetskies, Bananaboats etc.
Der Zugang zum Wasser ist auch hier einfach und es hat einen großen Stehbereich. Auch hier ist die beste Windrichtung N bis NO
Ich halte La Boquilla für den besseren Spot.

Spot: Playa blanca
Wind: N bis NO
Gefahr: Badegäste, Jetskies etc.

ca. 40 bis 45 Minuten mit dem Boot entfernt. Super Strand mit feinem hellem Sand und großen Stehbereich. Aber auch hier wie in Boca Grande sehr gut besucht, Jetskies und Bananaboats. Es immer was los an diesem  Strand und meiner Meinung zu weit weg um nur zum kiten hier her zufahren, aber allemal wert in Kombination mit einem Ausflug zu den Rosario Inseln, schön zum Schnorcheln. Kite Schuhe sind auch hier nicht notwendig! 

Der Wind kommt aus nördlicher Richtung und nimmt ab der Mittagszeit zu, bis ca. 26/28 KN. Meist benutzter Schirm: 6/9 qm; vormittags kommt der 12er auch mal zum Einsatz.

Weitere Spots weiter östlich ist Playa Manzanilla ca. 40 Minuten Fahrt, oder Puerto Velero / Flachwasser-Spot ca. 1,5 Std. entfernt. 

Für alle genannten kite Spots ist die beste Tageszeit etwa ab Mittag gut.

Alternatives Programm in Cartagena:
Kanu Tour in den Mangrovenflüsse oberhalb von La Boquilla, die Tour dauert etwa 3 bis 4 Stunden und es  werden ,,prähistorische,, Steinfiguren zur Schau gestellt.
Besichtigung der alten Festung San Felipe.
Besuch des Goldmuseum.
Tanz und Sprachkurse
Sich in der Altstadt in einen der vielen Cafés und Bars einfach treiben lassen.
Abends an der Plaza der la Paz, gegenüber von ,,Fidolin,, sich vom der Salsa Musik und herrlichem Rumgetränke Gehen zu lassen
Flug mit dem Paratrike.
Für jeden findet sich bestimmt eine Abwechslung.

Fotos

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Teil 2 Cabo de la Vela und San andres folgen in kürze.

Columbien 2015 Teil 2

2 Teil Columbientour 2015

Cabo de la Vela :

Gleich vorne weg, wer nicht bereit ist Reisestrapazen und Einschränkungen in der Lebensqualität für kurze Zeit auf sich zu nehmen wird in Cabo de la Vela  nicht glücklich werden.

Gestartet wird die Anreise um ca.04:00 früh mit der Fahrt zum Busterminal außerhalb der Stadt. Ticketreservierung ist im Voraus nicht zu erhalten, telefonische Informationen auch nicht  (es nimmt keiner das Telefon an)

Hat man das Busticket einmal in der Hand geht der erste Bus um 05:00 los. Diese Buse sind in guten Zustand.  Trotzdem sollte Toilettenpapier und etwas Trinkbares dabei sein. Auch eine leichte Jacke wegen der eisigen Air con ist zu empfehlen. Unterwegs steigen Verkäufer zu- Kaffe/Snacks können im Bus gekauft werden. Leider werden die kleineren Haltestellen nicht ausgerufen, daher sollte man darauf achten wo man aussteigen muss. In unseren fall Cuatro vias, von hier aus geht es mit Privattaxis weiter nach Uribia, wo es letztendlich auf eine sehr  abenteuerliche Fahrt nach Cabo de la Vela geht. Von Cartagena nach Cabo de la Vela muss man mit circa 12 Stunden rechnen.

In Cabo de la Vela angekommen hat man keine so große Auswahl was die Unterkunft betrifft. Puruju ist der größte Vorort. Es gibt Mehrbettzimmer oder eben im großen Schlafsaal die Chinchorros Hängematten. Dies sind tatsächlich auch bequem zum Schlafen. Der Trick ist diagonal in diese zu liegen, die Chinchorros sind entsprechend breit. Wasser und Strom gibt es nur abends für einige Stunden.

Wer gerne Fisch iss kommt hier auf seine Kosten.
Diskos oder ähnliches sucht man vergebens, das Abendliche Bierchen ist aber immer drin.

Spot: Cabo
Wind:S-offshore
Gefahr: kiter, abdriften

Es gibt nur einen, dieser wird vom Südwind offshore angeblasen. Das positive an diesem Spot trotz des offshore Wind, er ist Spiegelglatt selbst bei über 30 kn.Der Stehbereich reicht etwa 200 Meter hinein.Sollte man vom Board abfliegen, die Lokals sind zur Stelle und retten Board/Kite/Frau+Mann. Diese Jungs sind Könner und man, staunt was für tolle Manöver die Jungs dahin zaubern. Es  gibt hier 3 kite Schulen (eine davon bildet auch in Windsurfen aus) mit mehr oder weniger guten Material.

Für mich ist das einer der besten Starkwindreviere in Kolumbien und es hat keine Hindernisse im Wasser. Vormittags kachelt es nur mit ca.20 bis 25 kn,
Nachmittags nimmt er an Kraft zu und erreicht nicht selten über 35 kn. Kiteschuhe sind nicht notwendig!

Alternatives Programm :
Kiten/Kiten
Wandern zum Pilon de Azucar, eine kleine Erhöhung mit schönem Ausblick.
Oder ein 3 Tagesausflug zum Nördlichsten Punkt Südamerika Faro Punta Gallina.Noch stärkerer Wind als am  Cabo.Wer fit ist kann von dort einen downwinder ca.3 bis 3/5 Std  zurück nach Cabo de la Vela Unternehmen, mit Begleitboot und es sollten einige dabei sein, das Boot ist nicht billig aber notwendig.

Eins ist sicher bei diesem spot, er wird unvergesslich bleiben.

Die Rückfahrt nach Cartagena  gestaltet sich ähnlich wie die hin Fahrt nach Cabo.

Fotos

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Columbien 2015 Teil 3

San Andres 2015

Diese Insel habe ich bereits 2004/2006 besuch und trotzdem freue ich mich den gleichen Karibik flair wie damals zu erleben

Die Anreise erfolgt von Cartagena, so in meinem Fall. San Andres  lässt sich von verschiedenen Flughäfen anfliegen. Eine Touristenkarte ist beim einchecken zu kaufen und aus zufüllen- den Grünen Durchschlag ist bis zur Abreise auf zu bewahren.

Einmal in SA angekommen bringt das Taxi einen für ca.7 €uro in die Stadt. Unterkünfte gibt es hier in allen Preisklassen.Wir hatten ein Apartment angemietet etwa 150 Meter von Spratt bight path way entfernt –quasi am Haupt-Spot im Norden.

Hier in SA wird der Alltag noch einmal am Tempo reduziert.

Tolle Restaurants zb ,,La Regattita,, Reservierung notwendig, schmackhafte Fischgerichte ( Fiesta Nautica) auch von einem Vielfraß wie mich nur mit Mühe zu schaffen, oder auch  bei ,,Miss Celia,, zum ab rocken eignet sich,,Coco loco,,
Es gibt vielAusflugorte +Aktivitäten alle zu nennen sprengt den Rahmen. Tauchen, Schnorcheln, Parasail, Katamaran segeln, Kanu tour ++++...

Spot: Hauptspot im  Norden
Wind: N bis NO
Gefahr: Badegäste, Boote, Jetskies

Im Norden liegt der Hauptspot und wird halbherzig von 3 Jungs betrieben, jeder nennt eine  kite Schule sein eigen.Material besteht aus 1 bis 2 kites und ebenso viele Boards.
Neben der enge dieses Spots, Badegäste, Volleyballnetze, Fußballtore und Ankernde Boote erschweren das starten, am besten weit hinaus Draggen und starten.

Die Jetskies immer im Auge behalten, während meiner Anwesenheit ist es zu keiner brenzligen Situation gekommen.

Einmal draußen, öffnet sich eine große Spielwiese und das aufkreuzen zur gegenüber Johnny Cay Insel ist kein Problem-es ist für kiter nicht erlaub diese Insel zu betreten-haltet Abstand zu den Begrenzungsbojen!

Oder man lässt sich in Richtung  Südosten zur Bahia San Andres-Bahia Baja +Bahia Sonora abfallen und kommt zu einer großen Azurblauen Wasserfläche die in der Größe etwa   3xHamata entspricht. Die Wassertiefe in diesen Bereich variiert je nach Position-die Wasserfarben sind wunderschön und in  Worten nicht zu beschreiben.

Rushhours während meinen Aufenthalt - 7 kiter gleichzeitig auf dem Wasser. Kiteschuhe sind nicht notwendig!

Spot: Bei Chamey im Osten   
Gefahr: Palmen
Wind: N bis NO

Weiter in Richtung Südosten  kommt man an einem weiteren Spot ,, Chamey,, das starten des kite erfolgt im stehtiefen Wasser.   Der Besitzer ist ein leichter freak, sein Startplatz sieht aus wie Kraut und Rüben. Bei Ihm kann man auch Touren mit dem  Katamaranboot buchen, unterwegs besteht die Möglichkeit zum Schnorcheln gegenüber auf der bekannten Insel Aquarium -wegen  der vielen  Fische die man dort sieht ganz tolles Erlebnis.
Kiteschuhe sind auch hier nicht notwendig!

Spot: Rocky Cay
Gefahr: Badegäste, Palmen
Wind: N bis NO und Süd

Ein schmaler Strandstreifen, eignet sich auch zu als Ziel bei einem downwinder. Weiter draußen  und  noch vor dem Riff  bilden sich je nach Wind ca. 2 Meter große Wellen. An der kleinen Insel Rocky Cay vom Strand im Brusttiefen Wasser zu erreichen sieht man auch viele Fische+Rochen. Unweit dahinter liegt ein Schiffswrack-Vorsicht mit Schifftrümmer Unterwasser.
Am Strand von Rocky Cay sind einige Hotels und Restaurants, man kommt von hier auch leicht wieder zurück mit dem Bus/Taxi zum Ausgangspunkt im Norden.

Spot: Playa Paraiso
Gefahr: Badegäste, Palmen, Wellen
Wind: N bis NO

Auch hier haben wir einen schmalen Strandabschnitt zur Verfügung, sei es zum starten oder landen.Dieser Spot ist mehr oder weniger ein Wavespot, bei meinem Besuch brachen am Strand etwa 2Meter hohe Wellen. Wer diesen Spot nutzen möchte sollte wissen worauf man sich einläßt. Hier war auch mein Ziel beim downwinder vom Hauptspot im Norden. Auch hier gibt es einige Restaurants direkt am Strand und mit dem Bus/Taxi geht es wieder zurück.Wir  hatten  100% ausbeute an Kitetagen.

San Andres ist zu vielseitig um nur zum kiten .

Fotos

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